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Wer hat das Mikrofon erfunden?

Auf dem Bild zum Artikel Wer das Mikrofon erfunden hat ist ein altes Kondensatormikrofon vor einem Schlagzeug zu sehenWer hat das Mikrofon erfunden – die Geschichte des Kondensatormikrofones?

Experimentelle Mikrofone wurden von Philipp Reis im bereits im Jahr 1861 erfunden. Hughes hatte 1878 das Kohlemikrofon vorgestellt, welches von Edison und Ericsson verbessert und bald kommerziell produziert wurde. Das Wandler Prinzip basierte auf gleichstromdurchflossenem Kohlestaub hinter einer Membran, dessen Dichte sich abhängig vom anregenden Schall ändert.

Durch die resultierende Variation des elektrischen Widerstandes ergibt sich am Ausgang eine Wechselspannung. Zunächst in Fernsprecheinrichtungen verwendet, dominierte das Kohlemikrofon nach der Jahrhundertwende auch weitgehend die Anfangsjahre von Rundfunk und Aufnahmetechnik. Den Standard der letzten Entwicklungsstufe dieses Typs setzte in den 20er-Jahren das so genannte Reisz-Mikrofon, das einen relativ ausgeglichenen Frequenzgang bei vergleichsweise moderaten nichtlinearen Verzerrungen bot.

Mit den allgemein fortschreitenden technischen Möglichkeiten stiegen jedoch auch die Ansprüche an die Klangqualität, welche neu aufkommende Mikrofontypen besser zu erfüllen vermochten. Das Prinzip der dielektrischen Schallwandlung war bereits 1863 von Thomson beschrieben worden. Zur praktischen Umsetzung fehlten im 19. Jahrhundert jedoch die technischen Voraussetzungen, da noch keine elektronische Technologie für die Realisierung der Impedanz Wandlung verfügbar war.

Nachdem die Elektronenröhre 1906/1907 erfunden worden und 1913 in Serienproduktion gegangen war, dauerte es bis 1917, als schließlich der US-Amerikaner Wente sein Patent des dielektrischen Wandlers für ein Kondensatormikrofon vorstellte.

Es beruhte auf einer Metallmembran, gegenüber deren Zentrum eine Gegenelektrode in ca. 15 µm Abstand platziert war. Diese war seitlich von einem Luftvolumen umgeben, durch welches in Verbindung mit entsprechender Membranspannung eine Abstimmung der Resonanzfrequenz der Kapsel auf ca. 16 kHz mit einem relativ ebenen Frequenzgang erreicht wurde.

Die obere Grenzfrequenz der allgemeinen Übertragungskette lag damals noch unterhalb von 10 kHz. Zusammen mit dem dielektrischen Wandler wurde ein einstufiger NF-Verstärker für die Impedanz Wandlung vorgestellt. In den früheren 20er-Jahren kamen die ersten kommerziellen Geräte von Western Electric und RCA in Rundfunk- und Tonstudios der USA zum Einsatz.

Seit wann gibt es Kondensatormikrofone?

Das Fundament der Entwicklung eines Kondensatormikrofon basiert auf der Erfindung eines Mikrofon des Erfinders Antonio Meucci aus dem Jahr 1860. Andere Erfinder wie etwa Graham Bell und Philipp Reis, sowie Emil Berliner und weitere Forscher befassten sich mit der Technik. Jedoch gelang der Durchbruch erst 1923 mit der Erfindung des Kohlemikrofon von Georg Neumann und in der Folgejahren verbesserte dieser Erfinder die Qualität des Klang. In dieser Zeit befasst sich Neumann mit Frequenzen.

Das Niederfrequenz Mikrofon

Das heute bekannte Kondensatormikrofon ist eine Weiterentwicklung des Niederfrequenz Mikrofon. Besonders die tiefen Frequenzen wurde in den Jahren nach 1923 weiter entwickelt und Georg Neumann gilt hier als Forscher und Entwickler, der in dieser Zeit bis 1928 an dieser Technik gefeilt hat. Neumann gelang der Durchbruch mit dieser Technik und damit konnte jetzt ein Klangbild erzielt werden, dass in allen Frequenzbereichen der Töne überzeugte. Diese Zeit kennzeichnet die Entwicklung des Kondensatormikrofon und dieses Mikrofon brachte erstmals wirklich sehr gute Ergebnisse beim übertragen von Tönen.

Technik die mit einem Kondensator verbessert wurde

Ab dem Jahr 1923 wurde darauf gesetzt die Klangqualität erheblich zu verbessern und der Einsatz eines Kondensator in Mikrofon war wegweisen für diese gute Entwicklung. Neumann konnte mit dem Einsatz des Kondensator wirkliche Verbesserungen erzielen, die alle bis dahin gekannten Techniken übertrafen. 1928 gründet Neumann die Georg Neumann & Co KG, die auch heute noch für diese gute Technik bekannt ist. Damit ist festzustellen, dass es das Kondensatormikrofon seit diesen Jahren gibt. Die Niederfrequenz, deren Erforschung und die Nutzung der Kapazitäten von Kondensatoren ermöglicht heute noch die brillante Übertragung von Tönen. Die Schallaufzeichnungstechnik hat mit dieser Überlegung den Durchbruch erzielt. Die Georg Neumann & Co KG gehört deshalb auch heute noch zu den führenden Unternehmen der Tontechnik. Damit ist diese Kondensator gesteuerte Membrantechnik das Geheimnis des Erfolg und das Kondensatormikrofon gibt es seit etwa 1928 in seiner Qualität.



Welche Hersteller für Kondensatormikrofone gibt es?

Gerade bei einem Kondensatormikrofon gibt es bekanntlich einige unterschiedliche Hersteller, die beim Kauf mit in Betracht gezogen werden können. An der Stelle ist es aber auch von Anfang an wichtig, eine Entscheidung zu treffen, mit der man in der Folge auf ganzer Linie zufrieden sein kann. Es ist daher wichtig, bereits im Vorfeld einige Überlegungen zu genau diesem Punkt in die Wege zu leiten.

Welche Hersteller sind nun zu empfehlen?

Alles beginnt bereits mit den großen Herstellern, die auf dem Markt vertreten sind. Mit zu den bekanntesten Vertretern zählt an der Stelle zum Beispiel auch Sennheisser. Da hier aber in der Regel noch mehr gezahlt werden muss, um auch die Kosten für das Marketing des Unternehmens decken zu können, bieten sich auch einige Alternativen auf dem Markt an. Deren Namen sind nun an und für sich vielleicht etwas weniger wohlklingend, doch beim Mikrofon selbst kann dennoch eine gute Qualität erreicht werden, über die sich an dem Punkt erst einmal noch nicht streiten lässt. Ein sehr gutes Beispiel ist für diesen Zweck zum Beispiel auch das Unternehmen Neewer, welches vielen Verbrauchern bereits für relativ kleines Geld die Chance bietet, eines der Produkte für sich in Anspruch nehmen zu können.

Die verschiedenen Möglichkeiten bei der Wahl des Mikrofon-Herstellers

Auf der anderen Seite ist die Konkurrenz auf dem Markt natürlich an und für sich sehr groß. Dies trägt dazu bei, dass die verschiedenen Hersteller sich immer und immer wieder gegenseitig bezüglich der Preise unterbieten müssen, um in den Augen der Kunden nach wie vor attraktiv sein zu können. So ist es zum Beispiel der Marke Auna gelungen, ein sehr vielseitig einsetzbares Kondensatormikrofon auf den Markt zu bringen, welches sich gerade aus dem Grund einer sehr großen Beliebtheit erfreut. Es lohnt sich also auf jeden Fall, auch auf diese Dinge zu achten.

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