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Die Phantomspeisung beim Kondensatormikrofon

Phantomspeisung beim Kondensatormikrofon - Das Bild zeigt ein Neumann-Kondensatormikrofon mit Phantomspeisung in einem Tonstudio während einer AufnahmeDie Phantomspeisung beim Kondensatormikrofon und welche Mikrofone brauchen die Phantomspeisung überhaupt?

Im heutigen Ratgeberartikel geht es um das Thema der Phantomspeisung beim Kondensatormikrofon.

Was ist die Phantomspeisung bei einem Kondensatormikrofon?

Es ist genau genommen eine Spannungsversorgung von Kondensatormikrofonen, die mit einer Gleichspannung von 9 bis 48 Volt versorgt werden müssen. Die Phantomspeisung wird benötigt um die Elektronik im Kondensatormikrofon zu betreiben. Die meisten Mikrofone, die eine Phantomspeisung benötigen sind mittlerweile auf 48 Volt eingestellt. Das verhindert auch das man Fehler, die dem Mikrofon schaden könnten begeht. Heutzutage ist in vielen Mischpulten die Phantomspeisung schon integriert, so dass man einfach nur noch das Mikrofon am Mischpult anschließen muss und schon kann es losgehen. Die Phantomspeisung ist ein kleines Gerät mit einem Mikrofoneingang, welche extern mit Strom versorgt werden müssen, damit das Mikrofon auf Gleichstrom betrieben wird.

Worauf sollte man bei der Phantomspeisung eines Kondensator-Mikrofons achten?

An sich ist es egal, welche Phantomspeisung von welchem Hersteller benutzt wird. Meistens liegt das Problem bei dem Entkopplungswiderstand bei günstigeren Artikeln, aber das wäre ein Thema für Menschen, die in der Produktion solcher Geräte arbeiten. Wichtig ist nur zu wissen, was dieses Gerät bewirkt und warum es benötigt wird.

Die Geräte in der mittleren Preisklasse haben somit alle einen ähnlichen oder auch nahezu identischen Aufbau. Wichtig ist darauf zu achten, welche Funktionen die Phantomspeisung bietet. während das eine Gerät nur ein Spannungsgeber für das Kondensatormikrofon darstellt, so gibt es andere multifunktionalen Geräte, die entweder wie ein kleines Mischpult funktionieren oder aber auch schon eine eigene Soundkarte integriert haben. Da sollte man sich aber am besten im Fachhandel beraten lassen, welches am Besten zum jeweiligen Mikrofon passt, da diese Leute einfach die Erfahrungswerte haben.

Zusammengefasst ist eine Phantomspeisung ein wichtiger Zusatz um das Kondensatormikrofon überhaupt zum funktionsfähig zu machen. Die komplexe innere Technik mit viel Leistung bedarf auch einer anständigen Stromversorgung. Man kann auch nicht jedes Gerät für eine Stromversorgung zwischenschalten, weil die Phantomspeisungen extra für diese Art von Mikrofonen gefertigt werden.

Welche Buchse für den Anschluss des Kondensatormikrofons?

Wer ein Kondensatormikrofon benutzen will, der muss einige Dinge beim Anschluss beachten. Sie benötigen eine so genannte Phantomspeisung. Es wird also nicht nur eine Leitung benötigt, um die akustischen Signale weiterzuleiten, sondern auch eine, die dem Mikfrofon Strom liefert. Gewöhnlicherweise werden Kondensatormikrofone deshalb über XLR Kabel angeschlossen. Diese bieten nämlich die Möglichkeit, eine Phantomspeisung hinzuzuschalten. Mischpulte haben dafür meist eine gesonderte Taste.

Eine Ausnahme gibt es nur bei Mikfrofonen, die für bestimmte Zwecke konzipiert wurden. So gibt es zum Beispiel USB Mikrofone, die über USB an den PC angeschlossen werden und daher ihren Strom beziehen. Was jedoch nicht ohne weiteres Equipment möglich ist, ist das Anschließen eines Kondensatormikrofons über ein Klinkenkabel. Klinkenkabel- und anschlüsse können schlicht nicht die Phantomspeisung liefern, die ein Kondensatormikrofon zum arbeiten benötigt.

Wer also zu Hause etwas über ein Kondensatormikrofon aufnehmen möchte, der sollte zu einer USB Variante greifen oder muss sich eine externe Soundkarte zulegen, die über die Möglichkeit verfügt, Phantomspeisung hinzuzuschalten. Wer mit einem Mischpult arbeitet braucht sich keine Gedanken machen. Alle modernen Mischpulte unterstützen Phantomspeisung.

Welche Kondensatormikrofone brauchen Phantomspeisung?

Grundsätzlich gilt: alle Kondensatormikrofone benötigen eine Stromversorgung. Für das Potentialgefälle zwischen den Kondensatorplatten – bewegliche Membran und der festen Gegenelektrode -wird ebenso eine Spannungsversorgung aufgebaut wie auch für den eingebauten Mikrofonvertsärker.

Somit ist also die Phantomspeisung die Stromversorgung für das Kondensatormikrofon.

Man unterscheidet grundsätzlich 3 Möglichkeiten für die Spannungsversorgung bei Kondensatormikrofonen.

  1. Die Tonaderspeisung: Diese Methode garantiert keinen störungsfreien Mikrofoneinsatz. Sie wird daher nur noch selten eingesetzt.
  1. Batteriespeisung: Diese ist nur für den nicht- oder semiprofessionellen Einsatz geeignet, technisch simpel und preiswert. Für den professionellen Bereich aber nicht geeignet.
  1. Phantomspeisung: Bei der Phantomspeisung wird das Mikrofon vom Mikrofonverstärker bzw. vom Mischpult aus mit einem Gleichstrom von 12, 24 oder 48 Volt versorgt. Dabei werden keine zusätzlichen Anschlüsse gebraucht (Phnatomspeisung), denn die Speisespannung erfolgt über die Mikrofonkabel. Die Signalleitungen zwischen Mischpult und Mikrofon dienen für einen Pol der Betriebsspannung während der andere Pol benutzt den Schirm als Masse. Der Vorteil liegt darin, dass andere, symmetrisch am Mischpult angeschlossene Mikrofone, störungsfrei funktionieren.

 

Die Phantomspeisung beim Kondensatormikrofon
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